Packendes Duell mit Kleinlinden endet mit einem Remis - NSC III fehlt noch ein Sieg
(ne). Das Bezirksoberliga-Derby zwischen dem Aufsteiger TSV Kleinlinden und dem TV Großen-Linden hatte es in sich: Großen-Linden führte zur Halbzeit mit 6:3, durch eine furiose Aufholjagd ging Kleinlinden vor dem Abschlussdoppel dann mit 8:7 in Führung. Bei 32:32-Sätzen ist das Unentschieden aber als absolut gerecht anzusehen. Der Gießener SV II trat sowohl gegen den TV Großen-Linden als auch beim Tabellenführer NSC W.-Steinberg III stark ersatzgeschwächt an und kassierte zwei hohe Niederlagen.
Am kommenden Spieltag könnten bei einem Erfolg des NSC III gegen den aktuellen Dritten FV Fulda-Horas gleich zwei Entscheidungen fallen: Der NSC wäre Meister und Kleinlinden wäre so gut wie sicher in der Aufstiegsrelegation.
Gießener SV II - TV Großen-Linden 1:9: Als sich GSV-Akteur Klaus Geschwill beim Einspielen auch noch verletzte und passen musste, war ein haushoher Spielausgang für den Favoriten vorprogrammiert. Die Gießener stellten ihre Doppel taktisch und konnten so wenigstens den Ehrenzähler durch den Erfolg von Julio Cordero/Mathias Hotz gegen Stefan Cebulla/Jannick Schaaf retten. Gegen Jürgen Ohlsen/Steffen Klein mussten sich Arvid Volkmann/Uwe Schreiber nicht sehr anstrengen. Arvid Volkmann kostete dann seine beiden Einzel gegen Julio Cordero und David Marx bis zur bitteren Neige aus, gewann aber beide Male mit 3:2. Ein außerordentlich enges Match bestritten noch Mathias Hotz und Tobias Weber: Mit 11:9, 18:20, 16:14 und 12:10 hatte der Großen-Lindener knapp die Nase vorn.
NSC W.-Steinberg III - Gießener SV II 9:0: Wieder mit zweifachem Ersatz und einem verletzten Klaus Geschwill kassierten die Gießener beim NSC die Höchststrafe - diesmal auch noch ganz ohne Chance auf den Ehrenzähler. Torsten Weber/Andreas Schmalz bekamen den Zähler gegen David Marx/Klaus Geschwill kampflos, Jakob Armbrüster/Jannik Bäumler siegten 3:0 über Tilman Dabelow/Günther Teigler. Der GSV hoffte natürlich auf Julio Cordero/Mathias Hotz, aber denen machten Thomas Domicke/Marco Grohmann mit 3:1 einen Strich durch die Rechnung. Cordero konnte noch gegen Weber einen Satz gewinnen, David Marx machte es ihm nach. Der Rest war Formsache für den NSC.
TV Großen-Linden - TSV Kleinlinden 8:8: Das Linden-Derby hatte zwei unterschiedliche Halbzeiten. Kleinlinden lag nach den Doppeln 1:2 und auch dem ersten Einzeldurchgang 3:6 hinten. Dennis Grötzsch/Jörg Drolsbach kamen gegen Dirk Schneider/Tobias Weber nicht zurecht und unterlagen 1:3. Frank und Marcel Drolsbach führten unangefochten mit 2:0 gegen Arvid Volkmann/Uwe Schreiber, mussten dann aber über die volle Distanz, um im Entscheidungssatz mit 6:11 zu verlieren. Für die Kleinlindener punkteten Felix Donges und Christian Jung, die 2:0 in Führung gelegen hatten. Stefan Cebulla/Jannik Schaaf kamen aber zum Ausgleich, die TSV-ler machten dann aber doch den ersten Zähler für die Gäste. Dennis Grötzsch und Jörg Drolsbach konnten dann in der ersten Einzelrunde für den Aufsteiger gegen Volkmann bzw. Cebulla punkten, ansonsten aber dominierten die Gastgeber.
Der Sieg von Schaaf gegen Jung im 5. Satz ließ die Kleinlindener aber irgendwie aufwachen. Marcel Drolsbach setzte sich mit 3:2 gegen Volkmann durch, Grötzsch blieb auch gegen Schneider souverän. Nach der Niederlage von Donges gegen Schreiber konterte Frank Drolsbach mit 3:1 gegen Weber. Als hinten beide Partien von Jung gegen Cebulla und Jörg Drolsbach gegen Schaaf für die Gäste gutgeschrieben wurden, war die Spannung auf den Höhepunkt. Dirk Schneider/Tobias Weber hatten in den ersten beiden Durchgängen aber das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite mit 11:9 und 12:10. Mit 11:6 im 3. Satz kam es dann zu einem insgesamt gerechten Unentschieden.